Die RWF-Typologie „Transformationsbau“ umfasst im Abgleich mit dem Objektschlüsselkatalog Berlin (2005)[1] im automatisierten Liegenschaftskataster z.B. Fabrikgebäude, Werkstätten oder aber ungenutzte Gebäude, die im Zuge der nachhaltigen Stadtentwicklung sozial oder aber  kulturell unternehmerisch umgenutzt werden. So können auch weitere zeitgenössische, sich erst in den letzten Jahren entwickelnde Baustrukturen dieser Typologie zugeordnet werden (Stichwort “Post-Industriebauten” oder sog. “schlafende Riesen”). [2]

Als besonderes Fallbeispiel untersucht ROOF WATER-FARM hier mobile und industriell vorgefertigte Bauten, wie z.B. Container. Diese modularen Strukturen finden sich  in Berlin v.a. im Untersuchungsgebiet Transformationsraum. Aufgrund ihrer Flexibilität in punkto Umbau und Nutzung sind Containerstrukturen besonders für die stadträumliche Übertragbarkeit in verschiedene Quartierskontexte interessant.

Ein existierendes Berliner Beispiel ist das “Studentendorf EBA 51” im Spreeraum [2]. Im Unterschied zu diesem vorrangig kommerziellem Projekt, visioniert das “RWF-Sheltermodell” [3] einen flexiblen Selbstbausatz, der zugleich Wohnen, Produktion und Konsumption von Lebensmitteln und das Recycling alltäglicher Basisressourcen wie Wasser, Energie, Nahrung oder Energie verknüpft. [4]